Glücksmomente - gesammelt vom 22. bis zum 24. Juli 2011...
Ich habe mich gefreut freue mich...
...über einen schönen Abend mit guter Musik...
...über verständnisvolle Freunde...
...über eine hohle Gasse...
...über bis ins Mark (und tiefer) gehende Gefühle und Gedanken...
...über eine lange Umarmung...
...über Fragen...
...über drei Stunden Glückseligkeit pur...
...über das Gefühl, nicht mehr zu wissen, wo man überhaupt ist und wo oben und unten ist...
...über absolute Schwerelosigkeit...
...über starke Hände und weiche Lippen...
...über geflüsterte Sätze...
...über Selbstverständlichkeiten...
...über unendliche Liebe...
...über totale geistige und seelische Verschmelzung...
...über Hingabe...
...über Mut...
...über die Worte eines vorbeigehenden Menschen...
...über das (nicht von mir kommende) zustimmende Nicken...
...über Wildheit und Unbefangenheit...
...über einen auslösenden Satz...
...über Ausstrahlung...
...und ihre Folgen...
...über gute Gespräche und Teil-Erkenntnisse...
...über das Rauschen in den Bäumen...
...über Stille...
...über zwei Friedhof-Spaziergänge...
...über einen Windhauch...
...über Intuition...
Le cœur a ses raisons que la raison ne connaît pas.
Blaise Pascal
I fall to pieces
Each time I see you again
I fall to pieces
How can I be just your friend?
You want me to act like we've never kissed
You want to forget; pretend we've never met
And I've tried and I've tried, but I haven't yet...
You walk by, and I fall to pieces
I fall to pieces
Each time someone speaks your name (speaks your name)
I fall to pieces
Time only adds to the flame
You tell me to find someone else to love
Someone who'll love me too (love me too)
The way you used to do (used to do)
But each time I go out with someone new,
You walk by, and I fall to pieces
You walk by, and I fall to pieces
Wetter: Sonnig... Laune: Die ist nicht nur im Keller, sondern sie arbeitet sich gerade zum Erdkern durch... Ort: Büro... Mein Bett wär mir lieber... Beschäftigung: Arbeiten, Grübeln... Tagesplanung: Den Tag und die Nacht zu überstehen... Hunger: Hm. Hab seit Sonntag abend drei Löffel Suppe und einen Erdbeerquark gegessen... Durst: Hm, seit Sonntag abend zwei Kaffee und je ein Glas Cola, Wasser und Saft... Medien: Laptop... Gefühle: Die fahren Achterbahn... Und ich kann nicht aussteigen... Gedanken:
Wünsche: Erkenntnis... Grüße: An meinen Box-Trainer... ;-) Haß auf: *ZENSIERT*
„Durch diese hohle Gasse muß er kommen.
Es führt kein anderer Weg nach Küssnacht.“
Wilhelm TellIch will was schreiben
und kann es nicht
Ich kann was schreiben
und will es nicht
Ich will nicht mehr denken
und kann nichts anderes mehr
Ich will nichts mehr fühlen
und fühle noch viel mehr
Ich will diese krassen Glücksgefühle nicht
und kann doch ohne sie nicht mehr sein
Ich will diese Schmerzen nicht
und dadurch vermehren sie sich nur noch
Ich will diese Traurigkeit nicht
und doch kenne ich schon bald nichts anderes mehr
Ich will Sachen ändern
aber sie liegen nicht in meiner Hand
Und die Dinge, die in meiner Hand liegen
sie wollen nicht geändert werden
„Es lag in der Luft -
Deine Ausstrahlung lag in der Luft
Es mußte so passieren“
Aber nein, da ist ja nichts
Ja ne, is klar
Ich glaube manche Dinge nicht
oder will ich sie nur nicht wahrhaben?
Aber es sind zu viele Widersprüche
Taten
und Worte
Alles verschwimmt
Ich will Klarheit
und es gibt sie nicht
Ich vertraue meiner Intuition
und sie verarscht mich
lacht mir ins Gesicht
und verhöhnt mich
Das Schicksal hat es so gewollt
Vier Brüder gegen einen
Wer wird am Ende gewinnen?
Und ist es dann zu spät?
Es ist später als Du denkst
stand gestern auf dem Grabstein
und es ist so wahr
Ich will die Taube auf dem Dach
und den Spatz auf der Hand
Und beide fliegen weg
denn sie sind eins
sie klatschen zu laut in die Hände
und verscheuchen sich selber
und landen auf einem Baum
unerreichbar für sich selber
zu viel gegeben
zu viel für die Brüder
sie wissen nicht mehr was sie wollen
sie wußten es noch nie
Werden sie es jemals?
Zu früh gefreut
aber nichts bereut
im Gegenteil
ich will mehr
immer mehr
Ich will
Wollen alleine reicht nicht
Nicht dafür
Ich will lieben
und doch wieder nicht
Ich will mein Herz herausreißen
und es klammert sich nur noch mehr an mich
Ich weiß, was ich will
ich weiß nicht, was ich will
Ich weiß, was ich nicht will
Ich weiß nicht, wohin ich will
oder doch?
Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen Scheck von 40 EURO hoch hielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute.
Er fragte: “Wer möchte diesen Scheck haben?”
Alle Hände gingen hoch.
Er sagte: “Ich werde diesen 40 EURO Scheck einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun.”
Er zerknitterte den Scheck.
Dann fragte er: “Möchte ihn immer noch einer haben?”
Die Hände waren immer noch alle oben.
Also erwiderte er: “Was ist, wenn ich das tue?”
Er warf ihn auf den Boden und rieb den Scheck mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund.
Er hob ihn auf, den Scheck; er war zerknittert und völlig dreckig.
“Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?”
Es waren immer noch alle Arme in der Luft.
Dann sagte er:
“Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt. Was auch immer mit dem Geld geschah: Ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 40 EURO wert.
Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben.
Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären. Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, DU wirst niemals an Wert verlieren. Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch unbezahlbar für all jene, die dich über alles lieben.
Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, oder wie wir aussehen … sondern dadurch wer Du bist. Du bist was besonderes und wertvoll – Vergiss das NIEMALS! Und denk daran: Einfache Leute haben die Arche gebaut – Fachmänner die Titanic.”
Ich bin gerade so stinkwütend !!! Das heißt, es ist mal wieder Zeit für meine Glücksmomente... ;-)
Gesammelte Werke vom 28. Juni bis zum 18. Juli 2011:
Ich habe mich gefreut...
...über ein leckeres Essen beim Kroaten...
...über gefärbte Wimpern und gezupfte Augenbrauen...
...über ein wunderschönes Himbeertörtchentreffen...
...über die vielen lieben Menschen, die ich dort getroffen habe...
...über Schaufelstiele und Edelstahl-Toiletten... ;-)
...über ein zwanzigminütiges Telefonat, bei dem ich mit aufs Örtchen durfte...
...über weiße T-Shirts...
...über einen Freundinnen-Geburtstag mit leckeren Cocktails...
...über die Aussage eines Arbeitskollegen: „Ich wußte, daß Du mich nicht enttäuschen wirst. Du bist ein Traum.“...
...über gemütliche Abende zu Hause...
...über ein positives Feedback in der Arbeit...
...über einen Kommentar aus der Vergangenheit...
...über 48 Stunden Dauertrost...
...über eine wirklich lange Umarmung...
...über eine Irrfahrt durch die Stadt...
...über einen höchst faszinierenden sexuellen Impuls... (den ich leider unterdrückt habe... Grrrrr...)
...über eine wunderschöne Nacht...
...über Kräuter-Kakao... *räusper*
...über die Sonne und Tequila...
...über Spaghetti à la Rémy...
...über die Fähigkeit, hellsichtige Träume zu haben... (auch wenn es anstrengend ist)
...über einen schönen Abend im Hexenkessel mit netten Menschen...
...über ein ruhiges Wochenende...
Ein Tag im späten Frühling. Man kann den Sommer schon riechen. Die Sonne scheint mir ins Gesicht, eine leichte Brise streift mich. In der Ferne verhallt leises Vogelgezwitscher.
Was sie wohl reden? Sind sie auch so aufgeregt wie ich? Es scheint so. Ich kann sie vor meinem inneren Auge sehen. Sie sitzen in der Baumkrone, beobachten das Geschehen und wünschen uns alles Gute...
Es ist angenehm warm. Mir ist nicht zu heiß. Nur im Inneren, da kocht ein Vulkan vor Aufregung. Eine winzige Schweißperle rinnt mir von der Schläfe. Hoffentlich hält das Make-Up und die Wimpertusche. Ich möchte nicht aussehen wie ein Waschbär.
Unsere Gäste haben ihre schönsten Sachen aus ihren Schränken gekramt und sie für uns angezogen. Zu dieser Jahreszeit braucht man nur ein leichtes Jäckchen. Aber sie haben sich dem Anlaß entsprechend sehr fein angezogen. Es glitzert und funkelt allerorten.
Die Gesellschaft erwartet gespannt die Ankunft der Braut. Meine Ankunft. Oh Gott, meine Ankunft..? Wie ist das denn passiert? Plötzlich und unerwartet und doch schon lange vom Schicksal geplant.
Leises Geflüster macht sich breit.
„Wie wird sie aussehen? Wie sieht das Kleid aus? Wird es farbig sein oder gar schwarz? Sie ist ja immer für Überraschungen gut. Oh, der Bräutigam sieht aber etwas nervös aus.“
Plötzlich verstummen alle, die Musik beginnt. Einige schmunzeln, andere schauen leicht entsetzt.
Denn natürlich ist es kein klassisches Trauungslied, was gespielt wird.
Ich nestle an meinem Kleid herum.
Mein Kleid.
Es ist cremeweiß und schulterfrei und hat durchsichtige Flügelärmel. Es wirkt leicht mittelalterlich angehaucht. Es ist hinten geschnürt wie eine Corsage und hat vorne einen wundervollen Ausschnitt. Es schmiegt sich eng um meine Taille, nach unten fällt es weiter und umspielt meine Knöchel, so daß meine wunderschönen Schuhe gut zu sehen sind.
Meine Haare trage ich offen und leicht gelockt, einige schwarze Strähnen sind durch rote Blumen gebändigt worden.
Ein keltisches Kreuz schmückt mein Dekolleté.
Mein Brautstrauß besteht aus Sonnenblumen. Diesen werde ich trocknen und nicht werfen.
Mit jedem Schritt auf meinem Weg werde ich glücklicher. Heute ist ein schöner Tag.
Und wie verabredet fange ich den Blick meines werdenden Ehemannes auf. Dieser sieht mich an, als wäre ich ein Engel. Mit seinen wunderbar blauen Augen sagt er: „Du bist meine Frau und ich werde Dich für immer lieben. Und darüber hinaus.“
Die Sonnenblume in seinem Knopfloch (und die in meinem Brautstrauß) haben wir selber gepflückt.
Hand in Hand im Sonnenblumenfeld.
Endlich stehe ich neben ihm. Ein Gefühl überbordender Liebe durchströmt alle Zellen meines Körpers.
Der Hohepriester legt unsere Hände übereinander und schlingt ein rotes Band darum.
Dieses Band wird nie durchtrennt werden.
Unsere Ringe tauschen wir mit zitternden Händen und bebenden Herzen. Die Ringe sind aus filigranem Gold und seltsam verschlungen, sie passen zu uns. Sie haben eine geheime Gravierung, die nur wir verstehen.
Meine Mama wischt sich leise schluchzend eine Träne aus den Augen.
Mein Stiefvater hält ihre Hand und lächelt sie an.
Meine kleinste Schwester streckt mir die Zunge raus.
Meine andere Schwester sitzt in ihrem Rollstuhl und lacht lauthals, wie sie es schon immer getan hat.
Mein Bruder hat sein eigenes Kind auf dem Arm und sein Blick sagt mir: „Bald hast Du auch eins.“
Meine Oma schaut mich stolz an und denkt sich: „Endlich. Daß ich das noch erleben darf...“
Die S..... sitzt da und staunt ungläubig und denkt: „Wow, diese Frau kann wirklich hellsehen...“
Kleine Kinder streuen Vergißmeinnicht auf den Weg in das Glück.
Unter zwei Bäumen, die sich an den Kronen berühren, machen wir wunderschöne Hochzeitsbilder.
Danach feiern wir mit unseren Gästen die ganze Nacht. Eine uns bekannte Band spielt auf zum Tanz.
Wir lassen uns nicht lange bitten und tanzen den schrägsten Hochzeitstanz der Welt.
Mein Mann wirkt glücklich wie nie.
Als die Sonne aufgeht, treffen sich unsere Blicke und wir können einander nicht widerstehen. Obwohl wir müde sind, lieben wir uns wild und leidenschaftlich unter schützenden Bäumen.
An diesem Morgen zeugen wir ein wunderschönes Mädchen mit blonden Haaren und blauen Augen. Sie wird in naher Zukunft immer ihren jüngeren Bruder ärgern und uns danach immer unschuldig anschauen.
Eine neue Rubrik im Hause Thiara - Per somnia felix (Geschichten über meine Träume)
Wer keinen esoterischen Mist mag, der möge doch bitte weglesen... :-)
Seit Tagen suchen mich schon wieder schreckliche Träume heim. Nun gut, es geht auf Vollmond zu, aber muß das denn bitte SO krass sein? Träume über Mord und Totschlag und sonstige Seltsamkeiten... Das hatte ich ja schon lange nicht mehr so intensiv.
Es scheint grad wieder was in der Luft zu liegen...
Ich träume solche Sachen total oft, wenn ich geistig und körperlich am Ende bin. Dann scheint der Schleier (und der Schutzwall) besonders dünn zu sein. Manchmal habe ich auch das Gefühl, ich träume die Träume von jemand anderem. Das ist dann besonders prickelnd, wenn man dann aufwacht und sich fragt, woher man manche Leute kennt oder Schlimmeres...
Grundsätzlich mag ich meine Träume aber sehr gerne. Ich hatte schon viele hellsichtige, die dann alle auch so eingetroffen sind. Bei manchen würde ich mich aber sehr fürchten, wenn diese wahr werden würden... :-)
Das Schlimme/Gute ist auch, daß ich sehr intensiv träume und auch körperlich mitträume. Gut bei erotischen Träumen, schlecht bei Metzeleien... ;-)
Wenn man am Morgen entspannt aufwacht, weil man gerade von seinem Liebsten verwöhnt wurde, ist das natürlich viel besser, als wenn man gerade abgestochen wurde... :-)
Nun gut, an dieser Stelle nun demnächst mehr über meine Träume - auch die Tagträume werden nicht zu kurz kommen...
Hast Du jemals mit jemandem eine Bettdecke geteilt?
Klar.
Magst Du lange Umarmungen?
Oh ja...
Kannst Du Horrorfilme schauen?
Können schon, mögen nicht unbedingt. Früher hab ich nur sowas geschaut, aber im Moment interessiert es mich eigentlich gar nicht mehr...
Vermisst Du irgendwen?
Ja, einige Menschen.
Ist es Dir unangenehm, ein Kompliment zu bekommen?
Kommt darauf an, von wem es kommt...
Gibt es eine Person bei der Du automatisch lächeln musst, wenn Du sie siehst?
Ja. Auch immer dann, wenn ich sie nur in meinen Gedanken sehe...
Möchtest Du, dass Dein Leben so weiter läuft, wie es nun gerade ist?
Nein, nur Veränderung ist Leben...
Bist Du zu jedem freundlich?
Ja.
Wie lange noch bis zu Deinem Geburtstag?
Der war doch erst.
Siehst Du fern, während Du das hier ausfüllst?
Nein.
Hattest Du gestern Nacht einen schlechten Traum?
Oh ja. War hautnah beim Mord an Walter Sedlmayr dabei... *grusel*
Könntest Du, so wie Du jetzt aussiehst, auf die Straße gehen?
Ich kann immer auf die Straße gehen. Pah. Ob ich dabei viel Geld verdiene, ist die andere Frage... ;-)
Fiel es Dir schwer heute aufzustehen?
Sehr schwer. Der Traum war einfach zu krass. Der Gute wurde ja mit einem Hammer erschlagen.
Was steht denn für heute noch auf dem Tagesplan?
Arbeiten, Mittagessen, Badewanne, ein bißchen aufräumen, Schuhe verpacken, eine sms ;-) bekommen...
Wie fühlst Du Dich im Moment?
Mir ist zu heiß und ich hab Kopfweh.
Tut Dir irgendwas weh?
Ja, der Kopf. Und latentes Zahnweh hab ich auch.
Hast Du gerade ein Lied im Kopf?
Folsom Prison Blues...
Hast Du heute schon gelacht?
Nur verhalten.
Brennt bei Dir gerade das Licht?
Nein. Die Sonne scheint.
Hast Du einen Wunsch?
Einen..??
Hättest Du gerne einen Handtaschenhund?
Nein. Der arme Hund !
Ißt Du Fleisch?
Ja. Da fällt mir ein, ich muß unbedingt bald wieder ins Steakhouse.
Nutella oder Peanut Butter?
Nutella.
Wann hast Du zuletzt Alkohol konsumiert?
Am letzten Wochenende. Nachdem wir zwei Stunden in der Tankstelle standen und uns dann doch für das erste entschieden haben...
Vermißt Du die Vergangenheit?
Ich vermisse vieles aus der Vergangenheit. Menschen, Träume und straffe Schenkel.
Wann bist Du zuletzt neben jemanden aufgewacht?
Am Sonntag morgen...
Willst Du etwas, was Du nicht haben kannst?
So einiges.
Schreibst Du gerade mit jemandem?
Ja. Aber die Olsche ist heut so langsam... ;-))))
Hast Du etwas zu Hause, was eigentlich gar nicht Dir gehört?
Ja.
Hast Du eine Schwester?
Sogar zwei. Und noch mehrere italienische Halbschwestern, die ich noch nicht kenne...
Schon mal Kleidung des anderen Geschlechts angehabt?
Ja. Am geilsten waren die Bundeswehrklamotten mit den Strapsen drunter... Muhahahahaha...
Was hast Du gestern gemacht?
Gearbeitet, gedacht, gestritten, gelacht und den Termin für meine Hochzeit festgesetzt... ;-)))
Wo bist Du gerade?
In der Arbeit.
Was machst Du diese Nacht?
Schlafen und träumen.
Was liegt links neben Dir?
Rucksack, Bleistift und ne Tüte mit nem Schokocroissant.
Kannst Du gut singen?
Was heißt denn gut? Das liegt ja wohl im Ohr des Hörers...
Willst Du mal Kinder? Wenn ja, wie viele?
Ja. Einen Jungen und ein Mädchen. John James und Sarah Yasmin.
Trägst Du eine Brille?
Nein.
Hast Du Fotos von Dir?
Ja. Was ist das denn für eine beknackte Frage..?
Wie alt bist Du eigentlich?
Gefühlte 26 und 80.
Hast Du ein Handy?
Ja.
Wieso füllst Du eigentlich diesen Fragebogen aus?
Weil ich die Stöckchen-Queen bin.
Wann gehst Du ins Bett?
Heute? Um 0:12 Uhr, dann werde ich zwanzig Minuten später von einem Anruf geweckt und telefoniere bis morgens um fünf.
Erzählst Du mir einen Witz?
Ich kenne nur schweinische und die kann ich hier doch nicht schreiben. Was sollen die Leute denken..?
Heute das neueste aus der Reihe „Therapeutisches Bloggen für Fortgeschrittene“...
Seit ein paar Tagen gehe ich jeden Tag im Büro an einer Bekannten vorbei. An einer Bekannten, die ich sehr gerne mag. Weil sie sehr nett ist und ein fröhliches und herzliches Wesen hat. Und Ausstrahlung.
Aber seit neuestem hat sich mein Blick auf sie leicht verändert. Sie ist nur ein paar Jahre jünger als ich und doch stelle ich Vergleiche an.
Sie sieht so aus, wie ich jetzt aussehen könnte, wenn nicht...
Sie hat den Job, den ich jetzt haben könnte, wenn nicht...
Sie hat die Ausstrahlung, die ich jetzt ausstrahlen könnte, wenn nicht...
Sie hinterläßt Eindrücke, die ich jetzt hinterlassen könnte, wenn nicht...
Sie zieht Klamotten an, die ich jetzt anziehen könnte, wenn nicht...
Sie... Wenn... Könnte... Warum...
Dieser veränderte Blick hat natürlich einen ganz konkreten Grund.
Im Prinzip war es nur ein Satz.
Ein Satz, der mich aber mitten ins Herz getroffen hat. Und dort interessanterweise eine ziemliche Wunde hinterlassen hat. Und diese Wunde will grad überhaupt nicht heilen, weil mein Selbstbewußtsein so am Boden liegt. Und auch nicht mehr aufstehen will. Angezählt. Und k.o.
Ich bin eifersüchtig. Ich fühle mich vom Leben ungerecht behandelt. Ich will auf den Arm. Ich bin neidisch. Ich will das auch. Und doch. Ich mag sie sehr. Und ich kann diesen Satz sogar sehr gut verstehen. Und das ist noch schlimmer.
Aber selbst, wenn dieser Satz nie gefallen wäre, dann wäre ich auch irgendwann so auf den Gedanken gekommen, mich zu vergleichen.
Weil rückblickend wirklich vieles hätte anders sein können. Da ist es wieder. Hätte. Sein. Können. Ist es aber nicht.
Für manche Dinge ist es leider zu spät. Für andere natürlich nicht. Und an diesen Dingen werde ich arbeiten.
Und bis dahin streue ich noch ein bißchen Salz in die Wunde, eine Heilsalbe habe ich gerade nicht zur Hand...
Um diesen Tag ein bißchen besser zu machen, versuche ich es mal mit Glücksmomenten.
Es handelt sich hierbei um gesammelte Werke vom 14. bis 27. Juni.
Ich habe mich gefreut...
... über ein leckeres Essen in einem Hühnchenrestaurant...
... über den anschließenden Spaziergang, der mich zu einem magischen Ort geführt hat...
... über ein krasses Gespräch mit einem Arbeitskollegen...
... über die Mondfinsternis und den einstündigen Spaziergang mit meiner Freundin im (Nicht)Mondenschein...
... über ein „Es ist alles so wie immer“-Telefonat...
... über weitere endlose Telefongespräche...
... über wunderbar aufbauende emails...
... über meinen neuen Kosenamen...
... über ein absolut geiles Helloween und Blind Guardian Konzert...
... über den anschließenden Besuch im Biergarten und die Feststellung, daß mein italienisches Blut doch noch kochen kann...
... über wahrhaftige Freunde...
... über eine anschließende wunderbare und magische Nacht in Löffelchen-Stellung... ;-)
... über einen anschließend wundervollen Tag mit guten Gesprächen und Pizza...
... über Prioritätensetzung... :-)
... über drei neue Ketten und eine neue Haarblume...
Und fesselt man mich auch im finsteren Kerker, so sind das doch nur vergebliche Werke. Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei...