Some say the world will end in fire,
Some say in ice.
From what I've tasted of desire
I hold with those who favor fire.
But if it had to perish twice,
I think I know enough of hate
To say that for destruction ice
Is also great
And would suffice.
„Sich um die Liebe zu betrügen ist der fürchterlichste Betrug.
Es ist ein ewiger Verlust, der sich nie ersetzen läßt - weder in der Zeit noch in der Ewigkeit.“
Frau Schattenwelt hat mich mit nem Stöckchen beworfen... Dann werde ich mal die Fragen beantworten. Weiterschmeißen tue ich es allerdings nicht. Nehme es mit, wer möchte... :-) Bin auch zu schwach und erkältet, um mir eigene Fragen auszudenken... :-)
1. Fasching, Ostern, Weihnachten, Halloween oder Silvester? Alles würde abgeschafft....eins bleibt bestehen...welches?
Nun. Hier würde ich mich für Samhain entscheiden. So würde ich nämlich „Halloween“ bezeichnen. Für mich ist das nämlich das Silvester/Neujahr der Hexen... :-)
Weihnachten sollte man allerdings auch nicht abschaffen, finde ich.
2. Pinke oder rote Lippen?
Natürlich Knallrot !
3. Meer oder Berge?
Am besten beides kombiniert.
4. Was kommt nach dem Tod?
Das nächste Leben.
5. Für was lebst Du?
Ich lebe, um mich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
6. Wie alt wärst Du gerne?
Nochmal 26.
7. Zeitreise, wohin würdest Du reisen?
Ins Mittelalter und auf jeden Fall in die Fünfziger Jahre.
8. Wärst Du im nächsten Leben lieber ein Mann oder eine Frau....warum?
Ich wäre gerne ein Mann. Frau bin ich ja grad schon.
9. Welches Tier wärst Du gerne?
Panther.
10. Eine Sache dürftest Du in Deutschland ändern....was wäre das?
Nur eine? Ich würde die Intelligenz (auch die emotionale) der Menschen deutlich erhöhen.
11. Burg, Iglu, Zelt, Baumhaus, oder Hausboot? Wo würdest Du gerne wohnen?
Natürlich auf der Burg.
Mein ganzes Leben lang war ich eigentlich immer irgendwie auf der Flucht. Vor anderen und am meisten vor mir selber.
Früher ist meine Mama mit mir geflüchtet, weil meine Oma die Vormundschaft für mich übernehmen wollte.
Dann mußten meine Mama und ich öfter mal in der Nacht flüchten, weil mein 1. Stiefvater immer besoffen randalierte.
Dann sind wir in ein anderes Bundesland geflüchtet, 700km Abstand zwischen uns und dem Randalierer.
Dann wieder zurück.
Dann bin ich alleine die 700km wieder zurückgegangen, auf der Flucht vor irgendwas.
Dort angekommen - die nächste Flucht. Vor der Verantwortung. Für mich und mein Leben.
Und dann ging das Flüchten erst richtig los.
Ausreden, Ausflüchte, nicht erwachsen werden wollen.
Flucht vor Gedanken und Gefühlen.
Ein Selbstmordversuch. Flucht vor den inneren Dämonen.
Flucht in die Depression.
In eine Beziehung, die nicht richtig war.
Dann ein paar nette Jahre. Aber immer auf dem Sprung. Wie ein schwarzer Panther.
Ist ja auch meine Lieblingsfarbe. Schwarz. Flucht vor Farben, vor Freude.
Schwarz schluckt alles. Absorbiert und gibt nichts mehr her.
Dann ein Versuch mit Allein-Verantwortung.
Gescheitert.
Dann wieder ein paar nette Jahre.
Aber immer noch flüchtend. Auf nix einlassen wollen. Nähe wollen und sie gleichzeitig nicht zulassen wollen/können.
Wieder gescheitert.
Noch mehr Flucht. Untergang. Tiefpunkt.
Dann ein kleiner Lichtblick.
Und ein noch schlimmerer Tiefpunkt.
Die Tasche immer in Griffweite dabei. Bereit zu gehen. Das Auto immer vor der Tür. Bereit zu fahren. Mrs. Thiara auf der Flucht, der Film meines Lebens.
Mein Ex hat mich letztens zum Nachdenken gebracht. Er sagte mir, daß ich ja nie irgendwo aufladen konnte. Selbst in unserer Beziehung nicht. Ich wollte/konnte nie loslassen. Mein Inneres loslassen und es zum Beispiel in seine Hände legen. Wie man das ja wohl mal macht. Er meinte, ich konnte auch nie lange in seinen Armen liegen, ohne unruhig zu werden. Und er hat recht damit. Das konnte ich wirklich nicht. Das konnte ich bei keinem.
Immer diese innere Unruhe. Ein Gefühl wie eine Getriebene. Getrieben von was? Von mir selber.
Er meinte, das wäre sehr schwierig für ihn gewesen. Verstehe ich ja auch. Dann hat er noch was gesagt, was mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat.
Er meinte, wenn ich mal so was finden würde, dann wäre alles gut. Wenn ich bei jemanden loslassen könnte. Wenn ich stundenlang bei jemanden im Arm liegen könnte, ohne unruhig zu werden. Wenn ich dort auftanken könnte. Dann wäre alles gut. Ich sollte mal drüber nachdenken, ob ich das überhaupt könnte. Und bei wem.
Nun.
Was soll ich sagen.
Es traf mich wie ein Blitz.
Ich kann das. Bei jemanden. Stundenlang. Tagelang. Ohne unruhig zu werden. Ohne meine Tasche nur einmal zu suchen. Ohne Schminke. Ohne doppelten Boden. Ohne alles. In Ruhe. In Geborgenheit. Loslassen. Alles. In Liebe. Ohne Auto vor der Tür. Ohne Angst. Ohne Widerstand. Aufladen.
Ich habe meine persönliche Tankstelle gefunden.
Doch ich befürchte, diese ist gerade wegen Restaurationsarbeiten geschlossen...
Wetter: Sonnig und arschkalt... Laune: Ziemlich beschissen... Ort: Büro... Beschäftigung: Arbeiten, nebenbei Grübeln und mich selbst zerfleischen... Tagesplanung: Weiter arbeiten, früh ins Bett gehen... Hunger: Nein... Durst: Nein... Medien: Laptop, diverse Programme... Gefühle: Wie wilde Pferde und der tasmanische Teufel im Gleichklang mit dem Wahnsinn... Gedanken: Ich bin so eine bescheuerte Kuh... Wünsche: Gesundheit, Sorgen- und Schuldenfreiheit für alle meine Lieben und mich... Grüße: An die allwissende Müllhalde, möge sie mir doch bitte mal einen Rat zukommen lassen... Haß auf: Mich...
Vereint seid ihr geboren, und vereint sollt ihr bleiben immerdar. Doch laßt Raum zwischen eurem Beieinandersein, und laßt Wind und Himmel tanzen zwischen euch.
Liebt einander, doch macht die Liebe nicht zur Fessel: Schafft eher daraus ein webendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen.
Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, doch laßt jeden von euch allein sein.
Gebt einander eure Herzen, doch nicht in des anderen Eigentum.
Nur die Hand des Lebens vermag eure Herzen zu fassen...
...und wenn er schweigt, hört euer Herz nicht auf, dem seinen zu lauschen...
...denn in der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren und geteilt, mit Freude, die keinen Beifall braucht.
- Der Frau Thiara wurde eine Menge Geld vom Konto geklaut...
Nachlesbar hier - ca. in der Mitte der Geschichte...
- Eine bestimmte Bank verweigert die Rückzahlung, weil Frau Thiara nicht beweisen konnte, daß sie die PIN nicht im geklauten Geldbeutel stecken hatte...
- Die bestimmte Bank kündigt –trotz immer bedienter Raten- Frau Thiaras Kredit und ihr Konto aufgrund der „sich verschlechternden wirtschaftlichen Verhältnisse"...
- Die besagte Bank beantragt nun Hilfe vom Staat...
- Frau Thiara geht fleißig arbeiten, zahlt Steuern und zahlt somit auch die Hilfe für die ach so arme Bank mit...
Und fesselt man mich auch im finsteren Kerker, so sind das doch nur vergebliche Werke. Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei...